Schnee auf der Straße kurz vor der bulgarischen Grenze
Schnee auf der Straße kurz vor der bulgarischen Grenze

Als wir ankamen in Niš war es kalt, aber sonnig. Einen Tag später lag Schnee und es stürmte. Wir nahmen uns vor, durch Bulgarien in die Türkei, direkt nach Edirne zu fahren. An Kilometern sah das auf der Karte gar nicht so weit aus. Doch man erzählte sich die wildesten Gerüchte über Bulgarien: Falsche Polizisten sollen Autofahrer stoppen und Geld für vermeintliche Geschwindigkeitsübertretungen kassieren. Die Messinstrumente würden sich bei näherem Hinsehen als Attrappen entpuppen, bspw. Staubsaugerohre mit angeklebten Taschenrechnern. Nichts dergleichen sollten wir erleben. Doch zunächst waren wir noch im verschneiten Serbien und hielten kurz nach Niš im Stadtteil Niška Banja und tankten. Der freundlich Herr sagte fast nichts, nahm meine Visakarte und zog sie durch den Terminal. Mit einem Akzent wie Reich-Ranicki sprach er auf Deutsch: „Schrrrreiben Sie!“ legte er die Quittung auf den Tisch. Nach Niš fuhren wir durch eine enge Schlucht in Richtung Bulgarien. Zum ersten Mal wurde die Landschaft, die wir von Serbien aus dem Auto zu sehen bekamen, interessanter. Von Wien, über Budapest bis nach Belgrad war, von einigen Ausnahmen abgesehen, alles flach und Ackerland.

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